
Bilder schaffen Wirklichkeit
Ganz Zürich in einer App
Partys, Konzerte, Ausstellungen und Bühne, heute Abend und die ganze Woche, mit einer Erinnerung vor allem, was du nicht verpassen willst.
In der App öffnenEin fotografisches Projekt über Migration, Bilder und Wahrnehmung Migration gehört zu den prägendsten Themen unserer Zeit. Gleichzeitig wird kaum ein gesellschaftliches Phänomen so stark durch Bilder vermittelt. Fotografien von überfüllten Booten, Grenzzäunen oder… Ein fotografisches Projekt über Migration, Bilder und Wahrnehmung Migration gehört zu den prägendsten Themen unserer Zeit. Gleichzeitig wird kaum ein gesellschaftliches Phänomen so stark durch Bilder vermittelt. Fotografien von überfüllten Booten, Grenzzäunen oder Flüchtlingslagern prägen unsere Vorstellung davon, was Migration bedeutet. Sie beeinflussen, welche Geschichten erzählt werden, welche Menschen sichtbar werden – und welche unsichtbar bleiben. Mit dem Projekt «Bilder schaffen Wirklichkeit!» möchte die Photobastei den Blick auf Migration erweitern. Im Zentrum steht nicht die politische Debatte, sondern die Frage, wie fotografische Bilder entstehen und wie sie unsere Wahrnehmung prägen. Zwei dokumentarische Ausstellungen nähern sich diesem Thema auf unterschiedliche Weise. Während «Bitter Oranges» von Gilles Reckinger afrikanischen Erntearbeitern in Kalabrien die Kamera selbst überlässt und damit neue Perspektiven eröffnet, begleitet «Spuren der Flucht» von Klaus Petrus seit sieben Jahren Menschen entlang der Balkanroute. Beide Projekte verzichten auf stereotype Darstellungen und rücken die Menschen hinter den Bildern in den Mittelpunkt. Gemeinsam eröffnen sie einen Raum für einen differenzierten Blick auf Migration, Würde und gesellschaftliche Teilhabe. Die Photobastei als Begegnungsort Die Photobastei versteht sich nicht nur als Ausstellungsort, sondern als öffentlicher Ort des Austauschs. Eine besondere Ausgangslage schafft die räumliche Nachbarschaft zur Autonomen Schule Zürich (ASZ). Im selben Gebäude begegnen sich täglich Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten – darunter viele Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung sowie Sans-Papiers. Diese Nähe möchten wir bewusst nutzen. Gemeinsam mit der ASZ und anderen Partner:innen wollen wir Menschen, über die häufig gesprochen wird, aktiv in das Projekt einbeziehen und Räume schaffen, in denen ihre Perspektiven sichtbar werden. Die Ausstellung soll deshalb nicht nur über Migration…